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Ausgebucht - und für gut befunden: die 2. DocMuc-Konferenz

Podiumsdiskussion zum Thema
Podiumsdiskussion zum Thema "Print versus Online". Foto: René Metzger

[03|07|2014]

Offenbar hatte sich der Erfolg der 1. DocMuc-Konferenz vor einem Jahr schnell herumgesprochen, denn die 2. DocMuc war schnell ausgebucht. Auf 120 Teilnehmer und Referenten war die Zahl begrenzt, um genau den familiären Charakter zu wahren, der DocMuc von anderen Veranstaltungen dieser Art unterscheidet.

„Dieser Art“ stimmt natürlich nicht so ganz: DocMuc ist von vornherein anders aufgebaut, bedient andere Themen als andere und bietet andere höchst interessante Vortragsformate, die das Publikum in das Geschehen und in die Stoffentwicklung einbeziehen: Circles, Lightening Talks, Podiumsdiskussionen, World of Experience und nicht zuletzt Fachvorträge halfen Teilnehmern und Referenten gemeinsam, frische Trends in der Technik-Kommunikation auszuloten und diesmal – das war das diesjährige Motto – ganz kontrovers verschiedene Ansichten zu den gebotenen Themen zu diskutieren. Da ging es um Print versus Online, Text versus Bild, Marketing versus Dokumentation. Für die Teilnehmer kamen aus den Gegenüberstellungen verblüffende Meinungsbilder heraus, die sich nur durch eine streng geführte kontroverse Diskussion ergeben können.

Die Referenten waren von den Studierenden des 4. Semesters des Studienganges unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Gertrud Grünwied gänzlich selbstständig ausgewählt worden, wie überhaupt die gesamte Konferenz von den Studierenden organisiert und nach einem Masterplan durchgeführt worden war. Vom Catering bis zur Ausschilderung, von der hochwertigen Tagungsbroschüre bis zu den beiden Abendprogrammen, von den Early-Bird-Veranstaltungen bis hin zu den Frühabendführungen zu 3D-Druckern und Digitaldruckmaschinen.

Das Who-is-Who der Szene blätterte sich angesichts der Referentenliste auf, aber nicht weniger prominent liest sich die Teilnehmerliste. Es waren nicht nur die ganz großen Unternehmen vertreten, sondern auch Dienstleister und Produkthersteller aus dem Mittelstand. Besonders freute sich Frau Grünwied über die weit angereisten Alumni aus Aalen und Karlsruhe.

Dem Anlass angemessen hatte Prof. Dr. Michael Kortstock, Präsident der Hochschule München, die DocMuc eröffnet, berichtete von seinen persönlichen Berührungspunkten mit der Technischen Dokumentation. Es gelang ihm in bewundernswerter Weise, den Bogen von der Gründung des Studienganges hin zu den mittelfristigen Zielen der Hochschule in dieser Richtung zu entwickeln.

In Ihrer eigenen Ansprache hatte Frau Prof. Grünwied auf eines der wesentlichen Ziele von DocMuc verwiesen, nämlich Hochschulforschung und Industrieanforderungen zu verknüpfen. Zudem sollten die Konferenzteilnehmer die Gelegenheit zum Netzwerken untereinander nutzen können. Auch diese Rechnung ging auf, wie man an den erregten Diskussionen erkennen konnte, in denen die Konferenzthemen nachbereitet wurden.

Dass es eine 3. DocMuc in München geben wird, ist klar wie die späte Sonne über dem modernen Fachbereichs-Gebäude am DocMuc-Tag: Ganz sicher wird das Konzept beibehalten werden: "DocMuc wird immer klare Trends und innovative Möglichkeiten in der Technikkommunikation durch kompetente Referenten vermitteln, immer auch als kleine feine Konferenz mit attraktivem Programm und nicht zuletzt akzeptablem Kostenbeitrag" sagt Veranstalterin Prof. Dr. Gertrud Grünwied.